gemuetlicher Schreibtisch mit Schneemanntasse

Warum wird ein Rechnenzentrum zertifiziert?

Jedes Auto benötigt in gesetzlich vorgeschriebenen Abständen eine Untersuchung auf Betriebstauglichkeit durch den TÜV. Schließlich kann mit dem Einsatz eines Autos auch Schaden an Personen und Gegenständen verursacht werden. Genau so verhält es sich mit technischen Einrichtungen. Jeder benötigt die Gewissheit, dass seine technischen Einrichtungen, die damit verbundenen Systeme und Daten in einer einwandfreien Umgebung nicht seine wirtschaftliche Existenz bedrohen.
Bei einer Rechenzentrumszertifizierung wird das Sicherheitsniveau einer IT-Infrastruktur anhand diverser Bewertungskriterien systematisch überprüft:

  • Umfeld
  • Baukonstruktion
  • Brandschutz
  • Melde- & Löschtechnik
  • Sicherheitssysteme & -organisation
  • Energieversorgung
  • raumlufttechnische Anlagen
  • Organisation
  • Dokumentation

Unter anderem werden auch Faktoren einer Zertifizierung nach gültigen Standards wie NFPA (Standards für den Schutz von IT-Systembereichen), DIN (Deutsche Industrie Norm), RAL (Gütesiegel für Schränke und Räume), best practice, IT-Grundschutz, VDMA (Feuersicherheit), VdS (Bauteilprüfung und Schadensverhütung) in die Analyse einbezogen.
Rechenzentren, die sich einer Zertifizierung unterziehen, erklären damit, dass sie alle aktuellen Möglichkeiten nutzen, die Verfügbarkeit der Systeme sicherzustellen. Für Betreiber von IT-Systemen kann sich dies positiv auf das Rating eines Unternehmens auswirken. Es erleichtert zunehmend die Kapitalbeschaffung (Basel II) und verbessert auch die Versicherungskonditionen. Zusätzlich ist diese Infrastrukturzertifizierung die Grundlage für weitere Zertifizierungen wie z.B. ISO 27001.
Das Datacenter Ostbayern wurde bereits nach den Kriterien des Trusted Site Infrastructure Katalogs geplant und hat die TÜViT Zertifizierung erfolgreich erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf tuvit.de.

TuevIT


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